Offene Hilfen

Obacht  2018

Die Zeitschrift OBAcht II für Oktober, November, Dezember 2018 steht zum herunterladen bereit. Bitte klicken Sie hier OBAcht IV 2018(1,2 MB pdf)

Kinderprogramm

Für das aktuelle Kinderprogramm Herbst/Winter 2018 klicken Sie bitte hier.

Reisen 2018

Für unser aktuelles Reiseheft 2018 klicken Sie bitte hier.

Kursheft

Unser aktuelles Kursheft II für 2018 steht hier zum herunterladen bereit.

Erlebnispädagogische Angebote

Angebote der Heilpädagogischen Tagesstätte



 

Wir über uns

Tarifrunde 2018


Mitarbeiterseite fordert 6 Prozent mehr –
untere Lohngruppen müssen jetzt aufholen!


Die ak.mas hat am 22. Februar die Tarifrunde 2018 für die 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas eingeläutet. Von Pflegenotstand und Fachkräftemangel in sozialen und Gesundheitsberufen ist lange genug geredet worden. Wer dem etwas entgegensetzen will, muss die Arbeitsbedingungen jetzt spürbar verbessern! Als größter Wohlfahrtsverband Deutschlands hat die Caritas die
Möglichkeit und die Verpflichtung, dem Wert sozialer Arbeit durch gute und auskömmliche Entlohnung gerecht zu werden.
Von Arbeit muss man leben können!
Besonders die unteren Lohngruppen benötigen eine spürbare Aufwertung ihrer Arbeit. Wir fordern daher eine Gehaltserhöhung von mindestens 200 Euro und wollen die Pflegehilfskräfte besser eingruppieren.

ak.mas informiert...

Heilpädagogische Tagesstätte

Ein spannender Monat

Die Vorschulgruppen haben Besuch von der Polizei gehabt und waren zu Gast im Nürnberger Zoo. Was sie dort alles erlebt haben, können Sie hier nachlesen.

Zum Bericht...

Soziale Medien
Caritas Deutschland

Online-Beratung der Caritas

Ihr Leben schlägt Purzelbäume? Probleme wachsen Ihnen über den Kopf? Lassen Sie sich von Fachleuten der Caritas online beraten. Schnell und unkompliziert erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Zur Caritas Online-Beratung...

Unsere Telefonnummern für St. Vinzenz

Telefonnummern

Unsere Zentrale erreichen Sie unter folgender Nummer:
0841/ 953 996 0

Eine Übersicht aller Nummern finden Sie hier       

 
100 Jahre Caritasverband Eichstätt
 
Caritas International

Tsunami Überlebenden jetzt helfen

Für nähere Informationen bitte hier klicken.

 
Ferien- und Freizeitangebote

Hier finden Sie Links für diverse Angebote, auch inklusive Ferienfreizeiten und Betreuung. Bitte kontaktieren Sie die jeweiligen Ansprechpartner für nähere Informationen.

Caritas-Zentrum St. Vinzenz OBA
Freizeit-, und Ferienprogramme (und mehr) für Kinder und Erwachsene mit Behinderung.

Caritas Kreisstelle Ingolstadt

Caritas Kreisstelle Eichstätt

Ferienbetreuung im Hollerhaus

Stadtjugendring Ingolstadt

Lokales Bündnis für Familie Ingolstadt Broschüre

MINTmacher -Netzwerk.

 

 
HPT-G/Förderschule

Elternbeirat

Der Elternbeirat der Schule vertritt engagiert die Interessen der Eltern/ Betreuer der HPT-G.
Dies betont die enge Zusammenarbeit von Schule und Tagesstätte. Die Mitglieder unseres Elternbeirates finden Sie auf der Schulhomepage.
Bitte klicken Sie hier.
Email: mailto:elternbeirat.vinzenz@gmx.de 

 


 
Service

Der Wegweiser für Menschen mit Behinderung; bundesweite Adress-Datenbank; Information und Dialog; Ein Service der Aktion Mensch.

 
Leichte Sprache

Verständliche Texte für alle!


Leichte Sprache ist ein Konzept, das zum Abbau von Barrieren im alltäglichen Leben von Menschen mit Behinderung beitragen soll. Barrieren sind in diesem Zusammenhang Texte bzw. Inhalte von Texten, die für Menschen mit Lernschwierigkeiten nur schwer zu verstehen sind.

Die Idee der Leichten Sprache wurde von Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zusammen erarbeitet. Leichte Sprache ist eine grundlegende Voraussetzung für eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 
St. Vinzenz

Abschied von Herrn Doleschal

Eine Ära endet nach 34 Jahren im Dienste der Caritas und der Kinder und Jugendlichen des Caritas Zentrum St. Vinzenz.

Herr Doleschal, Bereichsleiter der Heilpädagogischen Tagesstätte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung, hatte seinen letzten Arbeitstag am 26.10.18 angetreten und beendete somit seine aktive Phase in unserer Einrichtung. Zum Schluss blickten wir gemeinsam mit ihm und den Schülern, ehemaligen Mitarbeitern, Gästen und Betreuern zurück auf ein Arbeitsleben voller Engagement und Leidenschaft für seinen Beruf und Profession.
Seine offene Art, seine Kreativität und seinen unermüdlichen Einsatz werden wir alle vermissen.
Auf seinen weiteren Wegen, die ihn bestimmt auch in fremde Länder und an ferne Angelseen führen werden, wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und Gottes Segen. Wir hoffen, dass er uns bald besuchen wird um von seinen Abenteuern des Rentnerlebens zu berichten.
Als Nachfolger wird Heinz Liebhart die Bereichsleitung der HPT-G zum 01.11.2018 offiziell übernehmen.

Herr Liebhard übergibt Herrn Doleschal ein Buch als Geschenk
(Fotoquelle: M. Weber, Herr Gerhard Doleschal und Herr Heinz Liebhart)

 
St. Vinzenz

Wohnsituation im Landkreis Eichstätt

Treffen mit den Bürgermeistern in St. Anna

Am 12. Oktober besuchten 12 Bürgermeister aus Gemeinden des Landkreises Eichstätt die Wohngruppen St. Anna. Die Einladung war durch die Behindertenbeauftragte des Landkreises Eichstätt Frau Maria Seitz organisiert und der Einrichtungsleiter Herr Markus Pflüger freute sich sehr über diesen regen Besuch. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den stellvertretenden Caritasdirektor Herrn Alfred Frank wurden die Bürgermeister zunächst über die verschiedenen Bereiche des Caritas-Zentrums St. Vinzenz informiert. Danach ging es um das eigentliche Thema:
Bestehende und sich ausweitende Notlage von Menschen mit Behinderung bei der Suche nach Wohnraum im Landkreis.
Mit großem Eifer versucht der Elternbeirat der Schule von St. Vinzenz nun schon seit über einem Jahr dieses Thema bekannt zu machen und Politik und Verwaltung zu mehr Initiative bei der Lösung dieses Problems zu bewegen. Der Elternbeirat hatte im Sozialbericht des Bezirks Oberbayerns die bemerkenswerte Tatsache feststellen müssen, dass der Landkreis Eichstätt der einzige Landkreis in ganz Bayern ist, der über keinen Wohnplatz für Menschen mit geistiger Behinderung verfügt. Auch die Bürgermeister zeigten sich überrascht über diese Situation und alle sagten zu, innerhalb ihrer Kommunen das Thema anzustoßen, bekannt zu machen und nach Lösungen zu suchen.
Der Caritasverband für die Diözese Eichstätt kann aktuell nicht die Mittel aufbringen um größere Neuinvestitionen zu tätigen. Allerdings steht die Caritas in Eichstätt jederzeit zur Übernahme einer Betriebsträgerschaft für eine solche Wohneinrichtung zur Verfügung. Ein solches Modell ist seit vielen Jahren im Seniorenheim Gaimersheim sehr erfolgreich. 

Bild aller Beteiligten
(Fotoquelle: M. Weber)
 

 
St. Vinzenz

Besuch des Reitstalls Am Keltentor bei Manching

Frau Annemarie Lohrentz (Erzieherin) und Herr Gerhard Doleschal (Bereichsleiter der HPT-G des Caritas-Zentrum St.Vinzenz) besuchten Frau Renate Schnell, um sich bei ihr für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit zu bedanken!

Frau Schnell ist die Inhaberin des Reitstalles An Keltentor in Manching. Seit mittlerweilen 9 Jahren erlaubt sie uns, dass Kindergartenkinder der Tagesstätte von St.Vinzenz, gemeinsam mit einer erfahrenen Erzieherin, ihren Reitstall besuchen. Ca. 92 Kinder konnten dort bisher die 20 Ponys, 40 Reitpferde und drei Hunde unter Anleitung von Frau Lohrentz bestaunen und auch hautnah erleben. Die Kinder konnten an den Kursen "Umgang mit Ponys und erstes Reiten" teilnehmen. Zusätzlich bot sich für bisher gesamt 10 Kinder die Möglichkeit das Ponyangebot als Einzelförderungsmaßnahme zu erleben. Die dort gemachten Erfahrungen, Erlebnisse und Abenteuer sind eigentlich unbezahlbar! Etliche Ausflüge und Projekte während der Ferienfreizeiten der Tagesstätte fanden ebenfalls auf der Anlage der Familie Schnell statt. Dies ermöglichte einigen Kindern und Jugendlichen einen ersten Zugang zum Lebewesen "Pferd". Im Namen der Kinder: vielen Dank für diese schöne Zeit - liebe Frau Schnell!

Und: wir freuen uns, dass wir auch im neuen Schuljahr 2018/2019 mit unseren kleinsten Kindern weiterhin die vielen Ponys besuchen dürfen!


(Fotoquelle: St. Vinzenz)

 
St. Vinzenz

JobTotal 2018

Zusammen mit den Senioren Wohnheimen und dem Caritas Wohnheime & Werkstätten präsentiert sich das Caritas-Zentrum St. Vinzenz auf der JobTotal in der Saturn Arena, die heute seit 9.00 Uhr geöffnet hat.
Die Besucher haben hier Gelegenheit sich am Caritas Stand über eine Ausbildung/einen Arbeitsplatz im sozialen Bereich zu informieren und das Caritas-Zentrum St. Vinzenz als attraktiven Arbeitgeber kennen zu lernen. Geöffnet ist die Messe noch bis 17.00 Uhr.  Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Lageplan/Veranstaltungen

Messekatalog


(Fotoquelle: L. Wittmann, Lage Stand 01)


 
Offene Hilfen

Mirno More


Bereits zum achten Mal nahmen die Segler von der OBA an der Mirno More teil. Die Mirno More ist das größte europäische Segelprojekt, bei dem ca.120 Boote teilnehmen.
Die OBAler gingen mit 9 Mann Besatzung an Bord und hatten eine Woche lang jede Menge Spaß und tolle Segelerlebnisse in Kroatien.
Danke an die Ehrenamtlichen, die den Thörn zu einem unvergesslichen Erlebnis für unsere Betreuten machten.
Gruppe auf dem Segelschiff

(Fotoquelle: Gerrit Abendschön)

 
St. Vinzenz

Elternfrühstück

Das Elternfrühstück findet einmal im Monat an einen Mittwoch im Freizeitraum in St. Vinzenz statt. Das letzte Treffen vor dem Schuljahreswechsel sollte wieder mal ein besonderes Highlight werden. Auch dieses Jahr fand das Elternfrühstück im Juli wieder in unserem Lieblingscafe statt - ein gemütliches Beisammensein in fröhlicher Runde!


(Fotoquelle: S. Gröschler)

 
St. Vinzenz

Ingolstadt behindert Eltern und Mitarbeiter einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung !

Damit Fahrradfahrer 90 Sekunden Zeit sparen hat die Stadt Ingolstadt in einer kleinen Straße bei einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung Parkplätze zugunsten von 100 Metern Radweg vernichtet. Die Bewohner der Umgebung, die Eltern der Kinder und die Mitarbeiter der Einrichtung leiden unter der unsinnigen Verknappung von Parkraum. Das ist Symbolpolitik in einer Stadt, die schon lange als besonders wenig fahrradfreundlich gilt!

Mit Erstaunen bemerkten wir am 13. Juni, dass ab 20. Juni die Parkplätze in der Friedrich-Ebert-Straße wegen Straßenarbeiten gesperrt werden müssen. Da bei dieser Maßnahme unsere Rettungszufahrt behindert wird und da nicht zu erkennen war, wie lange die Sperrung dauern würde und ob unser Sommerfest am 23. 6. behindert wird, wandten wir uns sofort an das Tiefbauamt. Ein Mitarbeiter vom Tiefbauamt kam zu einem Ortstermin und versicherte, dass die Markierungsarbeiten bis zum Samstag beendet seien. Es wurde dann vor Ort noch über die Breite der Zackenspuren an den Ausfahrten geredet. Weitere Informationen erhielten wir nicht.

Mit Entsetzen konnten wir dann am 21. Juni feststellen, dass diese „Markierungsarbeiten“ eine völlig neue Verkehrssituation auf dieser Straße herstellten. Es wird die nach Nordwesten zeigende Seite der Friedrich-Ebert-Straße durch Fahrbahnmarkierung mit einem Fahrradweg entgegen der Einbahnstraße ausgestattet. Diese Aktion bedeutet den Verlust von ca. 15 PKW-Stellplätzen auf der Straße. 
 
Friedrich-Ebert-Strasse
(Fotoquelle: B. Plessow)

Am Montag den 25.6. waren dann zusätzliche feste Halteverbotsschilder angebracht worden durch die auf der gegenüberliegenden Straßenseite weitere drei Parkplätze vernichtet werden und bereits an diesem Montag war die Verkehrswacht fleißig beim Strafzettel verteilen für Verstöße gegen diese völlig neue Beschilderung.

Ich glaube es ist nachvollziehbar zu sagen, dass sich unser Verwaltungsleiter, Herr Ludwig Wittmann, der den Ortstermin mit einem Mitarbeiter vom Tiefbauamt bestritten hat, durch die Stadtverwaltung nicht ernst genommen sah..

Es gibt eine längere Vorgeschichte. Ende des Jahres 2016 wurde durch einen mit dem Fahrrad rasenden Lokalreporter des Donaukuriers das erste Mal das Thema in recht polemischer Weise in der Zeitung dargestellt. Wir waren in St. Vinzenz aufmerksam geworden und wandten uns an die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates, sowie an den Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Herrn Wittmann, Herrn Mißlbeck und Frau Preßlein-Lehle.

Der Berichterstattung im Donaukurier vom 24./25. September 2016 konnten wir dann entnehmen, dass die jetzt vollzogene Maßnahme stattfinden „soll“ und der Bezirksausschussvorsitzende, Herr Gebauer, wird zitiert mit: „Die Mitteilung ( der Stadt), dass dies möglich sein wird, ist bei uns eingegangen.“ Es war also nicht erkenntlich, dass ein entsprechender Beschluss im Stadtrat erfolgt wäre. Von einem Stadtratsbeschluss erfuhren wir nichts und im Frühjahr 2017 gingen wir davon aus, dass die Sache vom Tisch sei. Bis heute hat kein Stadtrat und auch niemand aus der Stadtverwaltung uns über einen gefällten Beschluss, respektive die Durchführung der Maßnahme unterrichtet. Auch der Mitarbeiter vom Tiefbauamt informierte uns bei der wenige Tage zuvor stattgefundenen Begehung nicht über den tatsächlichen Inhalt der geplanten Markierungsarbeiten.
Wir sind enttäuscht darüber, dass wir von Seiten der Stadt nicht über die beschlossene Maßnahme informiert wurden. Das letzte Schreiben, das wir vom Tiefbauamt erhielten, stammt vom 14.September 2016 und spricht ausdrücklich von einem schwebenden Verfahren.

Die Angelegenheit bekommt noch eine pikante Note. Unser Vorschlag vom Oktober 2016, die Parkzeitbegrenzung auf der Frühlingstraße Richtung Donaulände aufzuheben, wurde vom Tiefbauamt damit beantwortet, dass dies den Kunden der dort befindlichen Ladengeschäfte, nicht zugemutet werden könne. Es handelt sich dabei um ein Nagelstudio, eine Versicherungsagentur und ein Sanitär-Handwerksbetrieb. Letzterer gehört Herrn Stachel, der bis zur Stabübergabe an seinen Sohn im Oktober 2017 Stadtrat in Ingolstadt war.

Jener Herr Stachel Senior, nahm auch an einer Bezirksausschusssitzung im Herbst 2016 teil, die in Räumen des Caritas-Zentrums St. Vinzenz abgehalten wurde. Als ich dort meinen Vorschlag bezüglich der zeitbegrenzten Parkplätze einbrachte, fuhr er dem Hausherrn, also mir, in gelinde gesagt unverschämter Weise, in die Rede.

Selbiger Herr Stachel brachte an anderer Stelle den Vorschlag vor, die Caritas könnte doch auf dem Gelände eine Tiefgarage bauen. Wir müssen vermuten, dass jenem Herrn Stachel nicht bewußt ist, dass. die Kosten für diese Tiefgarage vollständig zu Lasten des Steuerzahlers gehen würden.

St. Vinzenz hat sich bisher in der Diskussion immer fair und zurückhaltend verhalten. Weder haben wir mit Leserbriefen den rasenden Radlreporter des Donaukuriers attackiert noch haben wir die unsinnige Planung von Hochschule und Carissima ins Feld geführt.Es sind nämlich viele auswärtige Studenten, die um das Caritas-Zentrum herum parken, da die Hörsäle über die Bahnunterführung in 5 Fußminuten erreichbar sind. Solche Institutionen gehören als Campus mit Erweiterungsmöglichkeit an den Rand einer Stadt verortet und nicht in ein Stadtzentrum.

Dass die Herstellung einer fahrradtauglichen Stadt über Jahre hinweg nicht gewollt war oder verschlafen wurde ist noch ein ganz anderes Thema. Auch das haben wir in der Diskussion außen vor gelassen.

Wir sind immer davon ausgegangen, dass die Stadt ebenfalls fair und transparent handelt. Nach der Markierungsaktion vom Donnerstag, dem 21. Juni müssen wir erschrocken feststellen, dass dies nicht der Fall ist.

Der Sicherstellungsauftrag für die Errichtung und den Betrieb einer Förderschule liegt bei der Stadt Ingolstadt. Konfessionelle Ersatzschulen haben de jure einen Anspruch auf einen vollständigen Kostenersatz durch den Freistaat. Die Kommunen bekommen derzeit einen staatlichen Zuschuss für Ihre Schulen von vielleicht 40 %. Das heißt, dass der Caritasverband die Stadt Ingolstadt pro Jahr um mindestens eine Million € entlastet! Der Betrieb der Schule ist für die Caritas über all die Jahre nicht immer kostendeckend refinanziert gewesen!

Im Caritas-Zentrum St. Vinzenz in der Frühlingstraße und in den drei Gebäuden der Friedrich-Ebert-Straße arbeiten Erzieher und Heilerziehungspfleger sowie eine ganze Reihe weiterer pädagogischer und medizinisch-therapeutischer Fachkräfte. Es handelt sich hier um fast 100 Beschäftigte. Es ist jedem klar, dass diese Anzahl an Beschäftigten sich nicht allein aus der Ingolstädter Bevölkerung rekrutieren lässt. Viele Mitarbeiter kommen aus den benachbarten Landkreisen und haben bei der derzeitigen desolaten Nahverkehrssituation in der Region keine andere Möglichkeit, als mit dem eigenen Auto zur Arbeit zu kommen.

Es handelt sich hier um hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ungeheurem Engagement sich um die Schüler und die Kinder- und Jugendlichen der Tagesstätten sowie der Frühförderung kümmern. Die Kinder und Jugendlichen sind teilweise schwerst mehrfachbehindert und haben anerkannte Pflegestufen. Sie werden gewickelt, gefüttert, gehoben, sind teilweise emotional sehr instabil und nicht selten geht ein T-Shirt oder die Brille einer pflegenden Fachkraft kaputt. Um an dieser Arbeit Freude zu haben bedarf es schon eines besonderen Idealismus. Es ist nicht leicht für diese Arbeit geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Der Fachkräftemangel ist eklatant und die Bezahlung (Tarif, wie im öffentlichen Dienst) nicht üppig. Die Markierungsaktion der Stadt Ingolstadt richtet sich klar und eindeutig gegen die Anwohner im Quartier, die Eltern behinderter Kinder und die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums. In Sonntagsreden wird von Inklusion und der hohen Leistung der Sozialeinrichtungen gesprochen und am Montag erschwert man den Menschen, die das leisten den Zugang zum Arbeitsplatz.

Das Caritas-Zentrum hat einen regen Publikumsverkehr durch Eltern und externe Therapeuten. Die Frühförderstelle arbeitet ambulant, das heißt wie eine Arztpraxis. Auch den Eltern der behinderten Kinder gegenüber ist das Vorgehen der Stadt wenig nachvollziehbar. Die Radfahrer sparen sich ganze 90 Sekunden (empirisch ermittelt), wenn sie die Friedrich-Ebert-Straße anstelle der Regensburger Straße nutzen, um auf Höhe der Fußgänger-Bahnunterführung die Frühlingstraße zu erreichen.

Die Interessen von drei Kleinunternehmen und einer Handvoll Radfahrern sind den Stadträten und Stadträtinnen da wohl deutlich wichtiger, als die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Man mag es kaum glauben, aber in der zuvor geschilderten Bezirksausschusssitzung im Caritas-Zentrum kam von einer Stadträtin ernsthaft der Vorschlag, die Mitarbeiter von St. Vinzenz könnten ja in dem neuen Parkhaus an der Donaulände parken und zum Arbeitsort rüber laufen. Ohne mit der Wimper zu zucken schlägt diese Stadträtin vor, dass die Mitarbeiter etwa 40,-- bis 50,-- € pro Monat fürs Parken bezahlen und dann noch einen Weg von 20 Minuten zwischen Parkplatz und Arbeitsplatz zurücklegen. Dies spricht Bände über die Wertschätzung, die von einigen Stadträtinnen und Stadträten den Mitarbeitern in der Behindertenhilfe entgegengebracht wird. Ob dieser Stadträtin bewusst ist, dass nicht nur Radfahrer sondern auch Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen wahlberechtigt sind?


Markus Pflüger
Einrichtungsleitung

  Richtung SchillerstrasseRichtung Frühlingstrasse
Richtung Schillerstrasse                 Richtung Frühlingstrasse

(Fotoquelle: B. Plessow)

 

 

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St. Vinzenz

Inklusive Ferienfreizeit

Gelungenes Miteinander

Kaum zu glauben, jetzt ist die Zeit der inklusiven Ferienzeit, die im Caritas-Zentrum St. Vinzenz in Zusammenarbeit mit der Caritas-Kreisstelle stattfand, schon wieder vorbei.
Kinder mit und ohne Behinderung verbrachten ihre Osterferien zusammen. Und was für einen Spaß alle hatten. Ob beim Basteln in dem neuen Kreativraum, oder beim Besuch des Museums für Konkrete Kunst (Carlos Cruz-Diez: Color In Motion), beim Training mit Herrn Dikilitas oder beim Rumtollen im Schwimmbad oder im Außenbereich. Weitere Highlights waren natürlich auch die Ausflüge mit dem Reisebus in Jimmy´s Funpark und das Deutsche Museum in München.

Vielen Dank an alle Beteiligten, für den Spass und den Begegnungen. Manchmal braucht es nur eine Begegnung um etwas positiv zu verändern.

 
(Bastelraum St. Vinzenz)     (Museum für Konkrete Kunst)

 
(Training mit Hr. Dikilitas)     (Rennfahrt im Funpark)

 (Fotoquelle: B. Stieglmeier, S. Thiel)

Für den genauen Ablaufplan klicken Sie bitte hier.
 

 
Offene Hilfen

Regelmäßige Außensprechstunde
der Offenen Hilfen in Eichstätt

Ab dem 5. März wird Frau Bamberger in den Räumen der Caritas-Sozialstation Eichstätt der dortigen Bevölkerung für alle Fragen zum Thema „Lernbehinderung und geistige Behinderung“ zur Verfügung stehen. Die Sprechstunde richtet sich ebenso an Betroffene wie auch deren Angehörige.
Jeden Montag von 13.30 – 16.00 Uhr ist das Büro E08 in der Weißenburgerstraße 17 durch Frau Bamberger besetzt. Durch dieses „Satelliten-Büro“ soll eine gewisse Präsenz der OBA geschaffen und den Ratsuchenden/Interessierten lange Anfahrtswege erspart werden. Die Nutzung der Außensprechstunde ist kostenfrei und auch ohne Terminabsprache möglich.


(Fotoquelle: OBA, H. Bamberger)

Hier klicken für vollständigen Pressetext

 
St. Vinzenz

Aktion "Mein Herzenswunsch": XXL-Spendenbox war im St. Vinzenz 

Auf ihrer Reise durch die gesamte Diözese hatte die XXL-Spendenbox St. Vinzenz erreicht und stand bei uns im Eingangsbereich noch bis zum 23.02.2018
Betreute und Betreuer machten regen Gebrauch von der Möglichkeit, ihren ganz persönlichen Herzenswunsch zu formulieren.

Hier klicken  um den detaillierten Routenplan der XXL-Spendenbox zu sehen.

 


(Fotoquelle: M. Weber)